admin »
08 Oktober 2009 »
In Allgemein »
Erweiterung des Produktportfolios stößt auf hohe Nachfrage.
„Die temporäre Bereitstellung von Köchen, im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung erfreut sich zunehmender Beliebtheit“, so Andree Westermann von der GVO Personal. Bei Engpässen durch ein erhöhtes Auftragsvolumen, Urlaubs- und Krankheitsvertretung sorgt die GVO seit diesem Jahr für die kurzfristige Bedarfdeckung. Ob Küchen- Souschefs, Chef de Partie oder Jungköche. Im gesamten Bundesgebiet hat die die GVO mittlerweile rund 50 Köche im Einsatz. „Aufgrund der hohen Nachfrage können wir an Spitzentage nicht mehr alle Anfragen bedienen“ Da die GVO sich der satt der Quantität der Qualität verschrieben hat, ist es auch nicht so einfach den Personalstamm unbegrenzt zu erhöhen.
Insbesondere die rechtlich bedenkliche Zusammenarbeit mit sog. Freiberufler (Häufig Scheinselbständige) führt, bei der aktuelle Sensibilität der Sozialversicherungsbehörden, zu einem Umdenkprozess am Markt. Besser einige Euro mehr pro Stunde und Rechtssicherheit, als im Nachgang horrende sozialversicherungs- und lohnsteuerbedingte Nachzahlung. In einigen Fällen hat es schon zu empfindlichen Nachzahlungen und Geldstrafen geführt, weiß Andree Westermann zu berichten. Im Endeffekt ist es dann wesentlich teurer, als wenn man von Beginn an im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung gearbeitet hätte.
Vor allem bei den Fachkräften in der Küche wird auch die Kombination aus Zeitarbeit und Mitarbeitervermittlung, das so genannte „Try and Hire“ immer beliebter. Rund 30 % der Köche werden innerhalb von sechs Wochen von Kunden übernommen. „Es ist schön zu sehen, wie die effiziente Möglichkeit für die Rekrutierung von Fachkräften immer mehr angenommen wird“ so Westermann. Neben der für beiden Seiten risikolosen Erprobung und Präsentation, begründet sich eine Mitarbeiterrekrutierung über die Zeitarbeit vor allem dadurch, dass die Zeitarbeitnehmer bereits bei ihrer Einstellung durch das Zeitarbeitsunternehmen hinsichtlich ihrer allgemeinen Markttauglichkeit und Leistungsfähigkeit sowie den betriebsspezifischen Anforderungen der potentiellen Entleihunternehmen entsprechend ausgewählt werden. Das entleihende Hotel partizipiert damit insbesondere von den Spezialisierungsvorteilen des spezialisierten Zeitarbeitsunternehmens. Diese bestehen vor allem darin, dass es ihre originäre Aufgabe ist, auf dem Arbeitsmarkt Mitarbeiter zu finden, deren Eignungspotential zu testen und einzuschätzen sowie entsprechende Einsatzmöglichkeiten am Markt zu akquirieren.
„Leider mussten wir in einem Einzelfall den Übernehmer von der vereinbarten Vermittlungsprovision überzeugen. Aber auch die Akzeptanz, dass eine kostenlose Vermittlung, nicht im Interesse des Zeitarbeitsunternehmens liegen kann, steigt zunehmend. Letztlich ist dies eine gute Ergänzung zu den klassischen Rekrutierungsmöglichkeiten und unterm Strich häufig schneller, preiswerter und nachhaltiger“ so Andree Westermann Geschäftsführer der GVO Personal.
Weiter Information unter www.gvo-personal.de
Andree Westermann ist Geschäftsführer der GVO Personal. Der gelernte Koch und Diplom Kaufmann ist zudem Buchauto des Buches „Wertschöpfungsmanagement und Zeitarbeit in der Hotellerie“, erschienen im Cyanus Verlag. ISBN-10: 3-00-019452-5. € 19,95.
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Tags: Event, Events, Hostess, Hostessen, Key-Account-Management, Messen, Organisation, potentielle Neukunden, Produkte
admin »
03 Juni 2009 »
In Artikel, Events »
Wenn alle Veranstaltungen und Ergebnisse, die in der Praxis als „Events“ bezeichnet werden, diesen Namen verdienten, wären die „ Nicht- Events“ vor dem Aussterben bedroht. Der inflationäre Gebrauch des Wortes „Events“ kann nur durch eine einschränkende Begriffsbestimmung gebremst werden.
Was also macht eine Veranstaltung zum Event?
Worin unterscheidet sich der Kindergarten von der Produktpräsentation?
Beide Ergebnisse können durchaus professionell inszeniert und ausgeführt sein.
Beide Wecken mit physischen und emotionalen Reizen Aktivierungsprozesse bei den Teilnehmern - und erfüllen damit ein wichtiges Kriterium der Eventdefinition des Deutschen Kommunikationsverbandes. Aber eben nur eines. Ein weiteres Kriterium
führt zur entscheidenden Differenzierung: Eine Veranstaltung sollte nur dann als „Event“ bezeichnet werden, wenn sie einen Firmen- oder Produktbezug aufweist,
sprich im Rahmen einer Unternehmenskommunikation eingesetzt wird. Auf diese Weise fallen private und öffentliche Veranstaltungen ohne Unternehmensbezug aus dem Raster.
Heikel wird es bei Veranstaltungen, die primär nicht für Unternehmen organisiert wurden, aber von diesen für eigene Zwecke genutzt werden - wie etwa Sportveranstaltungen zur Kundenbindung im eigens angehängten V.I.P. - Bereich. Da es aber letztlich keine Rolle spielt, wer das Event organisiert, sondern nur darauf ankommt, wie es genutzt wird, sollten diese Veranstaltungen getrost Events geheißen werden.
Vor diesem Hintergrund kann an dieser Stelle die Definition des Deutschen Kommunikationsverbandes zitiert werden. Ihr kommt das Verdienst zu, die wichtigsten in der Literatur verwendeten Kriterien zusammenzufassen. Trotzdem wird sie im Laufe dieser Abhandlung um einen wesentlichen Aspekt erweitert werden müssen, der bislang weder in der Literatur noch in der Praxis systematisch beachtet wurde.
„Unter Events werden inszenierte Ereignisse sowie deren Planung und Organisation im Rahmen der Unternehmenskommunikation verstanden, die durch erlebnisorientierte firmen- und produktbezogene Veranstaltungen emotionale und physische Reize darbieten und einen starken Aktivierungsprozess auslösen“.
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Tags: Event, Events, Organisation, Planung, Produkte, Produktpräsentation, Unternehmen, V.I.P.-Bereich, Veranstaltung
admin »
25 Mai 2009 »
In Artikel, Events »
Außerhalb von Messen wurde das Aufkommen von Events mit dem „Information Overload“ begründet sowie mit der Potenz von Events, Produkte emotional aufladen zu können und dadurch die Botschaft in den Herzen statt in den Köpfen der Zielgruppe zu verhaften. Dürften diese beiden Gründe paritätisch nebeneinander stehen, gewinnt für das Erscheinen von Events auf Messen der Kampf um Aufmerksamkeit Priorität. Dichter als im täglichen Wirtschaftsleben buhlen Konkurrenten auf wenigen Quadratmetern um die Gunst der Besucher. Nachdem das Wettrüsten qua Standdesign Mitte der 90er Jahre an seine Kapazitäts- und Finanzierungsgrenzen stieß, hielt die Industrie nach neuen Methoden Ausschau, die Aufmerksamkeit der Besucher zu erheischen. Die Eventbranche war zur Stelle und entdeckte Messen als prädestiniertes Feld für sogenanntes „Infotainment“ – den Lieblingsausdruck eines Gurus der Eventbranche – zu verstehen als Mischung aus „Information“ und „Entertainment“. Das Strickmuster lautet: Entertainment soll zunächst die Aufmerksamkeit des Besuchers und dann ihn selbst auf den Messestand lenken. Dort angelangt, wird er mit Informationen über Produkte und das Unternehmen versorgt. Der Ansatz grassiert bis heute als Kundenfangrezept in aller Agenturen Munde und erfreut sich auf Messen großer Beliebtheit. Auch neben den Ständen dient „Infotainment“ als Lockvogel für begehrte Besucher. Kaum eine Pressekonferenz ohne einleitendes Spektakel, wenige Mittagessen ohne Performance - von der abendlichen Gala ganz zu schweigen.
Inwieweit ein solch überbordender Einsatz von Events geeignet ist, die mit ihm verfolgten Ziele zu erreichen, wird sich im folgenden Abschnitt erweisen.
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Tags: Entertainment, Event, Events, Informationen, Messen, Produkte, Unternehmen, Zielgruppe