Allgemeingültige Qualitätskriterien für Events

admin » 20 Mai 2009 » In Artikel »


Im Abschnitt „passende Konzeption“ wurde die Frage nach der Effektivität eines Events im Sinne einer einzuschätzenden Prognose im Stadium der Eventplanung gestellt. Die Effektivität eines Events sollte aber auch im Nachfeld evaluiert werden. Die Forderung dieses Buches nach der Meßbarkeit von Messen ist im gleichen Maß auf Events zu übertragen. Leider existieren in Literatur und Praxis erst rudimentäre Ansätze, dieses Problem in den Griff zu bekommen. Die Hauptschwierigkeit besteht darin, den Grad des emotionalen Involvements oder auch der Aktivierung zu messen, da es sich hierbei um eine subjektive Größe handelt, die kaum zu objektivieren ist. Interviews der Teilnehmer können unter Umständen Aufschluß über Verhaltens- oder Einstellungsänderungen geben, sofern sie nicht suggestiv aufgebaut oder durch Erwartungshaltungen der Befragten auf „richtige“ Antworten verfälscht sind.
Von jedermann zu leisten ist aber der Vergleich zwischen der eingetretenen Wirkung mit den geplanten Zielen (Soll ist Relation). Aus diesem Grund wird nochmals die Wichtigkeit betont, alle Ziele im Planungsstadium zweifelsfrei und, falls möglich, quantifizierbar festzulegen.

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